Sonntag Abend, 18.30 Uhr
Einige von uns standen schon voller Vorfreude auf die Fahrt am abgemachten Treffpunkt vor der Kirche, mit Koffer, bereit für die lange Fahrt. Es wurde gelacht und getratscht, während man wartete bis alle eintreffen. Herr Feldkötter lief schon aufgeregt mit der Liste seiner Barcelona-Gruppe umher. Gegen 19.00 Uhr sah man dann auch schon einen Bus anfahren, der zu unserer Enttäuschung aber für die andere Gruppe vorgesehen war. Dann hieß es erstmal für etwa 18 std. Abschied nehmen, während wir immer noch Ausschau nach unserem Bus hielten, der eigentlich schon längst da sein müsste. Doch auch als der andere Bus schon abgefahren war, war von unserem Bus nirgends eine Spur zu entdecken. Irgendwann bekam Herr Feldkötter dann einen Anruf, dass unser Bus aufgrund einer Panne später kommen würde. Während wir warteten befürchteten wir schon, den Côte d’ Azur- Fahrern zu begegnen, die um 22.00 Uhr abfahren sollten. Aber Anna meinte ganz zuversichtlich: “Die Letzten werden die Ersten sein!” Und sie sollte Recht behalten.
Die Fahrt war lang und unbequem, aber irgendwie schafften es viele doch zwischendurch mal -mehr schlecht als recht- schlafen zu können. Zwischendurch liefen auch immer wieder Filme, aber letztendlich waren wir über jede Pause froh, bei der wir an einer französischen Raststätte unsere Sprachkenntnisse auf die Probe stellen konnten.
Als wir uns Tossa de Mar schließlich immer weiter näherten, reichte ein kurzes Telefonat und siehe da wir hatten die anderen wohl tatsächlich überholt. Wir brauchten auch nicht mehr lange um das Hotel zu finden, es lag direkt neben (!) einem 4-Sterne- Hotel, in das die meisten wohl lieber gezogen wären. Allerdings hatte auch unser Hotel beispielsweise einen Swimmingpool und war nicht weit vom Meer entfernt. Bevor wir ausstiegen, wünschten uns Herr Kockmann, Frau Karres und Herr Feldkötter einen schönen Aufenthalt in Batzelona und Herr Feldkötter machte uns darauf aufmerksam, dass man hier ja katalOnisch spräche… Zudem wurde uns gesagt, dass der Montag zur eigenen Erkundung der Stadt vorgesehen war. Und so war es dann auch. Nachdem die Zimmer verteilt wurden und wir es uns dort einigermaßen eingerichtet hatten, zog es uns in die Stadt- die meisten natürlich an den Strand, der uns nicht enttäuschen sollte. Das Wasser war unglaublich warm, auch wenn das Wetter nicht sonderlich gut war. Mittlerweile war auch Fr. Euskirchens Gruppe angekommen. Zu dem Zeitpunkt hatten auch schon einige entdeckt, dass man mit den Telefonen, die wir auf den Zimmern hatten zwischen den Zimmern telefonieren konnte. Der Tag endete mit der offiziellen Bettruhe um 23.00 Uhr, bei der natürlich nicht einberechnet wurde, dass man über die Balkonen sehr gut von Zimmer zu Zimmer wandern konnte…
Dienstag 08.00 Uhr hieß es für uns dann Frühstück und kurze Zeit später fuhren alle beiden Gruppen ins Dali- Museum. An diesem Tag begleitete uns auch eine Reiseleiterin- Steffi. Sie erzählte uns auf der Fahrt von der Landschaft und der Lebensweise der Katalanen und von Dali. Das Museum an sich bot alle möglichen Kunstwerke von Dali, von abstrakten Werken bis hin zu einem riesigen Zimmer in Format eines Gesichtes. Danach hatten wir noch Zeit die Stadt zu erkunden und etwas zu essen. Im Bus war es gewohnterweise alles andere als still von “Humba- Humba- Tätäraä” übers Donaulied, bis hin zu den Backstreet Boys, konnte man alles hören. Der Dienstagabend wird wohl den meisten in Erinnerung geblieben sein. Denn da hieß es auf nach Llorett. Nachdem wir das organisatorische geregelt hatten, kam natürlich die große Enttäuschung: Einer der Busfahrer würde erst die FEL-Gruppe und dann die EUS-Gruppe hinfahren und das hieß auch, dass die die FEL-Gruppe auch zuerst wieder zurückgebracht wurde, was einen Unterschied von je 1 Std. bedeutete.
Davon ließen wir uns aber nicht unterkriegen, in beiden Bussen herrschte während den Fahrten Beststimmung. In Llorett angekommen war es schon ganz eindeutig wo es hingehen sollte: Das Tropics war noch nicht einmal weit weg und es war auch noch Ladies- Night. Als wir ankamen, war nicht sonderlich viel los, aber mit etwa 80 Leuten füllten wir den Raum und machten die Nacht zum Tag. Der Raum bot genug Platz zum tanzen und die Musik bestand hauptsächlich aus Hip-Hop; R&B. Auch die Lehrer schienen sich gut zu amüsieren. Sogar besser als wir gedacht hätten. Was natürlich das Beste war, dass man in einer so großen Gruppe, mit vielen Leuten die man kannte feiern konnte. Was man normalerweise ja selten organisiert bekommt. Llorett war einfach unbeschreiblich… man muss dabei gewesen sein. Und danach war es nicht vorbei. Im Hotel angekommen, dachten die meisten noch lange nicht an schlafen…
Barcelona, war am nächsten Tag geplant. Wir fuhren zum Strand, sahen und die Sehenswürdigkeiten Barcelonas an, hatten Zeit zwischendurch etwas zu essen- die meisten sammelten sich ganz ernährungsbewusst bei McDonalds… allerdings war das für unseren ganzen Aufenthalt dort angesagt.
Immer mit dabei: Steffi. Und kaum versuchte sie uns irgendetwas humorvoll zu erzählen, dröhnte es durch den ganzen Bus: “Steffi hat nen Witz gemacht -schalalalala, Steffi hat ne Witz gemacht, schalalalalala!” Auch unser Busfahrer wurde uns immer sympathischer, nachdem er 5 rote Ampeln hintereinander überfuhr (und nein die waren nicht mehr orange!) und damit den ganzen Bus zum Gröhlen brachte. Auf unserem Wunsch hin, gaben Herr Kockmann, Frau Karres und Herr Feldkötter sehr schnell nach und wir mussten die Strecke zu unserem Aussichtspunkt leider fahren, statt -wie ursprünglich geplant- zu wandern, was uns aber nicht stören sollte. Dass er aber noch viel mehr drauf hat, sollte Herr Feldkötter einigen von uns am letzten Morgen beweisen…
Auf dem Aussichtspunkt konnte man ganz Barcelona sehen, sowie den Hafen. Was wir natürlich noch besichtigen mussten: Das größte Stadion Europas, das in Barcelona steht. Und nicht nur die Jungs waren davon fasziniert…
Letztendlich wurden wir in Barcelona in der Stadt abgesetzt und hatten die Möglichkeit (für die Mädels shoppen zu gehen oder) uns in ein Café zu setzten oder uns die Stadt anzusehen. Mit vollen Tüten und völlig geschafft traten wir dann irgendwann die Heimreise an. Am Abend feierten wir dann alle gemeinsam, am Strand, in Martins und Georgs Geburtstag rein.
Am Letzten Tag fuhren wir dann zu den Pyrinäen. Wir konnten uns entscheiden, ob wir mit der Seilbahn hoch auf den Montserrat wollten oder ob wir uns lieber die einzige, bekannte Anfertigung einer schwarze Madonna ansehen wollten. Daraufhin teilte sich die Gruppe. Oben auf dem Montserrat hatten wir die Möglichkeit mit Herrn Feldkötter wandern zu gehen oder am Treffpunkt zu bleiben und die Aussicht zu genießen. Nach einiger Zeit fuhren wir dann wieder zurück und am Nachmittag hatten wir die Möglichkeit an einer Bucht am Strand schwimmen zu gehen oder natürlich die Zeit alternativ mit etwas anderem zu verbringen, einige blieben im Hotel, andere setzen sich and den Strand und wieder andere machten Besorgungen am Strand.
Zum Abendessen gab es zur Abwechslung (oh Wunder!) Pommes. An diesem Abend fanden wir dann auch eine Disko direkt an der Bucht. Die Musik war furchtbar und schon nach einiger Zeit waren alle genervt, doch der DJ legte, auch nach mehreren Beschwerden, einfach nicht anderes, als irgendwelche undefinierbar miteinander gemixten Lieder auf. Aber irgendwann interessierte auch das keinen mehr und wir blieben bis etwa 3 Uhr dort. Der Raum leerte sich immer wieder, aber letztendlich versuchten doch alle das Beste aus dem letzten Abend an dem wir alle beisammen waren, zu machen. Natürlich war der Abend nicht mit Llorett zu vergleichen, weder von der Location, noch von der Musik, noch von den Getränkepreisen… aber trotzdem war es ein schöner Abschluss. Im Hotel angekommen, herrschte eigentlich Bettruhe, doch den Gesichtern aller am nächsten Morgen zu urteilen, hatte sich auch diese Nacht keiner dran gehalten… Und Herr Feldkötter hatte einigen Unruhestifter gezeigt, was man in einem Militärcamp Morgensport nennt. Wir durften dann noch etwas Zeit in Tossa verbringen bis wir abfuhren. In Avignon machten wir dann einen Zwischenstopp und Avignon wurde von einer Meute Jogginghosen überfallen… Wir gingen essen, shoppen, uns die Stadt angucken und was man sonst noch alles dort machen konnte und zwischendurch begegneten wir sogar noch welchen aus der anderen Gruppe. Der Bus war diesmal ungewöhnlich ruhig. Und dank der guten Reaktion unserer neuen Busfahrerin in einer bremsligen Lage, kamen wir auch alle um 07.00 Uhr morgens, gut in Königswinter an. Jetzt hieß es nur noch schnell Schlaf nachholen, denn an dem Abend stand Hana’ s Geburtstagsfeier an, zu der die ganze Stufe eingeladen war….
In dem Sinne vielen Dank an alle Lehrer und die ganze Stufe, für diese unvergessliche Stufenfahrt, an die wir alle immer noch gerne zurück denken…!
von: Daria Taheri
nadine :P says:
der imperativ von geben lautet “gib” herr faltinat
kannste ja bei gelegenheit mal ändern ^^
Feb 19, 2009, 15:29admin says:
wird gemacht eure exzellenz!
Feb 19, 2009, 16:25